Bilder, in verschiedenen grafischen Darstellungsweisen entstanden, ob als Zeichnungen oder Fotografien, ob in Farbe oder Schwarz-Weiß – den Motiven der Ausstellung Von Häusern und Landschaften ist das Wechselspiel von hell/dunkel und Struktur/Fläche eigen.
Teils auf wenige Linien und Flächen beschränkte Darstellungen oder eng gefasste Bildausschnitte lenken den Blick auf Wesentliches und lassen Charakteristisches erkennen, in dem man Vertrautes wiederfinden kann:
Häuser, deren Gestalt vorwiegend von den herrschenden regionalen Bedingungen bestimmt wurde, wie dem Klima, den vorhandenen Baumaterialien, Nutzungen, den jeweiligen wirtschaftlichen Verhältnissen, die mitbestimmten, ob ein Gebäude den Wohlstand seines Besitzers widerspiegelt, oder nur als ein bescheidener Diener dasteht. Seiner Würde tut Letzteres keinen Abbruch.
Landschaften, geprägt von der Topographie, dem Klima, ihrer Fruchtbarkeit und ihren Nutzungen. Auch sie haben sich radikal gewandelt, auch wenn man ihnen das auf den ersten Blick nicht so deutlich ansehen mag, wie beim Blick auf die Häuser. In der vormodernen Zeit ergab sich aus diesen – aus heutiger Perspektive gesehen – sehr begrenzten Möglichkeiten eine unglaubliche Vielfalt an Ausprägungen, deren Spuren heute noch sichtbar sind, die aber in zunehmendem Maße verschwinden.
Die Grafiken der Künstlerin und Designerin Dorit Goedecke sind eine Rückkehr zum Einfachen und ein Entdecken von Schönem in der alltäglichen Umgebung – eine Suche nach Räumen und Orten des Verweilens, des inneren und äußeren SEINS.
Der Architekt und Fotograf Ralph Böttig beschäftigt sich vielen Jahren mit fotografischen Themen, wie Architektur, Landschaft, Struktur und Bewegung.
Die Ausstellung Von Häusern und Landschaften wird von Texten begleitet. Die gerahmten Motive können teilweise erworben werden.
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